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Die richtige Vorgehensweise bei der Umstellung auf Solarenergie: Worauf es beim Erwerb einer Eigenheim-Solaranlage ankommt

26.05.2021

Für viele ist eine der größten Hürden auf dem Weg zur PV-Anlage der komplizierte und zeitaufwändige Prozess der Recherche, der Suche nach einem Installateur und der Klärung aller logistischen Fragen, von der Genehmigung bis hin zu Solarkrediten und Steuerfragen.

Deshalb haben wir einen Leitfaden zusammengestellt, der Sie durch den typischen Prozess der Umstellung auf Solarenergie führt – von der Systemauslegung über die Installation bis hin zur Wartung und Pflege.

1. Die Suche nach einem Solarinstallateur

Um den Umstellungsprozess auf Solarenergie zu erleichtern, ist es wichtig, einen erfahrenen Fachmann zu finden, der Ihre Fragen beantworten und Ihnen bei der Entscheidung helfen kann, welche Art von PV-Anlage die richtige für Sie ist. Sie können damit beginnen, Nachbarn, die Solarmodule haben, zu fragen wie es bei ihnen gelaufen ist und ob sie mit der Zusammenarbeit mit ihrem Solarinstallateur zufrieden waren.

Vielleicht ist Ihre Nachbarschaft oder Gemeinde auch daran interessiert, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam auf Solarenergie umzustellen. Dies ist eine großartige Möglichkeit, die Arbeit bei der Vorbereitung zu teilen und möglicherweise Kosten zu senken, da Sie als größere Gruppe bessere Preise aushandeln können.

Wenn Sie sich entschließen, die Umstellung auf Solarenergie auf eigene Faust vorzunehmen, können Sie auf Google zurückgreifen oder das Enphase-Installateur-Netzwerk nutzen, um einen seriösen Solarinstallateur in Ihrer Nähe zu finden.


2. Die Begutachtung Ihres Hauses

Da jedes Haus besonders ist, muss jede Photovoltaik-Anlage speziell auf Ihren Energiebedarf und die Lage, Neigung und den baulichen Zustand Ihres jeweiligen Daches abgestimmt werden. Zum Beispiel wird eine sechsköpfige Familie mit einem großen Haus und zwei Elektrofahrzeugen wahrscheinlich ein viel größeres System benötigen als jemand mit einem kleinen Haus, der mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt.

Sobald Sie sich für eine Solaranlage entschieden und einen geeigneten Installateur für die Arbeiten gefunden haben, schickt Ihr Installateur in der Regel als Erstes jemanden, der das Dach inspiziert. Dieser wird Ihr Dach beurteilen und möglicherweise die Baupläne Ihres Hauses einsehen wollen, um mögliche Komplikationen zu erkennen. Wenn Ihr Dach beispielsweise alt ist oder strukturell nicht in der Lage ist, Solarmodule zu tragen, könnte er empfehlen, Module auf einer Freifläche in Ihrem Garten zu installieren. (Dies wird als „Freilandanlage“ im Unterschied zur „Dachanlage“ bezeichnet).

Ihr Installateur wird auch die Umgebung Ihres Hauses auf mögliche Hindernisse für die Solarenergieerzeugung untersuchen. So könnte Ihnen z. B. geraten werden, Bäume zu beschneiden oder zu entfernen, die Schatten auf Ihr Dach werfen. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihre Module so viel direktes Sonnenlicht wie möglich erhalten, können Sie die maximale Energie aus Ihrem System herausholen. Ihr Installateur wird Sie wahrscheinlich auch um Kopien Ihrer letzten Stromrechnungen bitten, um herauszufinden, wie viel Energie Sie in einem durchschnittlichen Monat verbrauchen, und Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich der von Ihnen benötigten Systemgröße zu helfen.

Ein Elektriker muss auch die Elektrik Ihres Hauses untersuchen, um festzustellen, ob sie mit Solaranlagen kompatibel ist oder ob sie vorher aktualisiert werden muss. Ihr Installateur kann dies selbst tun oder Sie an einen Elektriker verweisen, den Sie direkt beauftragen. Wenn die Verkabelung Ihres Hauses veraltet ist, muss möglicherweise ein Schaltschrank-Upgrade durchgeführt werden. Dabei wird der vorhandene Schaltschrank (auch Hauptschaltschrank genannt) durch einen neuen ersetzt, um die von Ihrem Haus erzeugte Solarenergie aufnehmen zu können.


3. Die Entscheidung über Systemgröße und Ausrüstung

Nach der Erfassung aller relevanten Informationen über Ihr Haus wird Ihr Installateur eine Empfehlung oder mehrere verschiedene Empfehlungen für verschiedene Systemtypen aussprechen. Zum Beispiel könnte Ihr Installateur eine Option vorschlagen, die es Ihnen ermöglicht, eine Mindestmenge an Solarenergie zu erzeugen, und eine andere Option, die es Ihnen ermöglicht, eine Fülle von Solarenergie zu erzeugen und diese mit einer Solarbatterie zu speichern.

Wenn Ihr Installateur eine Freiland-PV-Anlage empfiehlt, haben Sie die zusätzliche Möglichkeit, Ihre Module auf einem Nachführsystem zu montieren. Während die meisten Solarmodule auf stationären Gestellen montiert sind, drehen sich die auf solchen Trackern montierten Module langsam während des Tages, um der Sonne zu folgen und sicherzustellen, dass sie immer die maximal mögliche Einstrahlung nutzen. Dieser Aufbau ist etwas teurer als herkömmliche Systeme, führt aber auch zu höheren Energieerträgen und damit Kosteneinsparungen.

Er wird auch empfehlen, welche Art von Produkten Sie installieren sollten, einschließlich der Module, Gestelle und Wechselrichter. Es gibt zwei Arten von Wechselrichtern: Mikro-Wechselrichter und String-Wechselrichter. An herkömmlichen String-Wechselrichtern werden eine Reihe oder ein„String“ aus mehreren Solarmodulen angeschlossen. Mikro-Wechselrichter – wie wir sie hier bei Enphase herstellen – werden dagegen einzeln auf der Rückseite jedes Solarmoduls installiert, was die Gesamteffizienz erhöht.

Wenn Ihr Installateur Ihnen seine System- und Produktempfehlungen gibt, müssen letztendlich Sie entscheiden, welche Art von System Sie auf der Grundlage Ihrer persönlichen Energiebedürfnisse und Ziele wünschen. Ihr Installateur sollte auch in der Lage sein, alle Ihre Fragen zu beantworten, z. B. ob das System eine Software zur Energieüberwachung enthält, wie lange die Garantie gilt usw.

Sobald Sie sich für ein System entschieden haben, kümmert sich Ihr Installateur um alle notwendigen Unterlagen und Genehmigungen. Die erforderlichen Genehmigungen hängen von landesspezifischen und örtlichen Gesetzen ab und können eine Baugenehmigung, eine elektrische Genehmigung oder eine Standortinspektion durch eine örtliche Behörde einschließen. Das Einholen der entsprechenden Unterlagen und Genehmigungen kann zwischen einigen Tagen und einigen Monaten dauern, je nach Geschwindigkeit und Verfahren der örtlichen Behörden sowie dem Zustand Ihres Hauses und Daches und der Art des Systems, das Sie installieren möchten.


4. Die Montage

Die eigentliche Montage der Solaranlage geht in der Regel recht schnell und ist üblicherweise in ein bis drei Tagen abgeschlossen. Ihr Installateur wird die Module mit Hilfe eines Montagegestells auf Ihrem Dach befestigen. Dann wird er die Module an Wechselrichter anschließen, die das Gehirn des Systems sind. Wechselrichter wandeln den von Ihren Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der Ihre Haushaltsgeräte versorgt. Hier können Sie mehr über die verschiedenen Komponenten erfahren, aus denen eine PV-Anlage besteht.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, können Sie sauberen, nachhaltigen Solarstrom erzeugen.  Alles, was Ihr Installateur noch tun muss, ist, Ihnen Informationen über relevante finanzielle Anreize zu geben, einschließlich lokaler Richtlinien für die Netzeinspeisung und Steuervergünstigungen für Solarinvestitionen. Wenn Sie Fragen zu diesen Programmen oder Richtlinien haben, wird Ihr Installateur Ihnen helfen.


5. Die Wartung

Mit Mikro-Wechselrichtern installierte Solarmodule weisen keine beweglichen Teile auf und erfordern daher sehr wenig Wartung. Manche Leute empfehlen, Ihre Module alle paar Monate zu reinigen, um sicherzustellen, dass sie frei von Sand und Staub sind, die ihre Fähigkeit, Sonnenlicht zu absorbieren, verringern könnten. Ein Laubbläser oder ein kurzes Abspritzen mit dem Schlauch sollte ausreichen, um den Schmutz zu entfernen. Möglicherweise müssen Sie sie auch im Herbst von Laub befreien und im Winter mit einem Abzieher oder einem Schneeschieber für Solaranlagen von Schnee befreien. In den meisten Fällen sorgen jedoch Wind und Regen für eine natürliche Reinigung Ihrer Module.

Viele moderne Wechselrichter verfügen auch über Software, die Ihnen die Überwachung der Leistung Ihres Systems sowie des Verbrauchs ermöglicht. Mit der MyEnlighten-App von Enphase können Sie zum Beispiel den Zustand Ihres Systems, die Energieproduktion und den Verbrauch verfolgen, einschließlich einer Aufschlüsselung, wie viel Energie Sie eventuell ins öffentliche Netz eingespeist haben und wie viel Energie Ihr Haushalt verbraucht hat. MyEnlighten ermöglicht es Ihnen sogar, schnell und einfach den Energieverbrauch bestimmter Steckdosen zu ermitteln. Die App archiviert auch Systemdaten, so dass Sie mögliche Änderungen des Energieverbrauchs im Laufe der Zeit auf einer Monats-, Tages- oder Stundenskala erkennen können.

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